Kompressions-Strümpfe

Sicherer Halt für den Kompressionsstrumpf

guter Halt für den Kompressionsstrumpf

Von entscheidender Bedeutung für die Wirksamkeit jedes Kompressionsstrumpfes ist seine Befestigung. Denn wenn der Strumpf verrutscht, verschieben sich auch die Druckwerte. Das stellt den Therapie erfolg in Frage. Zudem sind dann sogar Einschnürungen und Stauungen möglich. Bei Patienten mit kräftiger Wade hält ein Wadenstrumpf von selbst. Besonders bei Halbschenkel- und Schenkelstrümpfen sollte aber ein geeignetes Befestigungssystem mitverordnet werden. 

 

Zur Verfügung stehen:

  • Hautkleber
  • Strumpf mit Haftrand
  • Strumpf mit Webansatz (zur Befestigung an Hüftgürtel, Mieder oder Tragegurten)
  • Strumpf mit Hüftbefestigung
  • Strumpf mit Leibteil
  • Strumpfhalter oder Leibgurt

Keinesfalls dürfen Kompressionsstrümpfe am oberen Ende umgeschlagen werden. Auch zusätzliche Gummibänder oder ähnliche Hilfsmittel zur Befestigung rutschender Strümpfe sind strengstens verboten – sie können den venösen Rückstrom weiter verschlechtern.

Konfektion oder Maßanfertigung?

guter Halt für den Kompressionsstrumpf

Um eine optimale Wirkung zu erzielen, dürfen Kompressionsstrümpfe weder zu eng noch zu weit sein. Je stärker die Kompressionsklasse, desto höher muss die Passgenauigkeit sein. Deshalb sind in Klasse III häufig und in Klasse IV ausschließlich Maßanfertigungen erforderlich. Extreme Körpermaße und starke Abweichungen von normalen Beinproportionen verlangen aber auch schon in den niedrigeren Klassen nach Maßanfertigungen.