Tipps für die Gesundheit

Aufpassen auf die Füße – bei Diabetikern besonders wichtig!

Diabetiker sind besonders gefährdet, was Verletzungen betrifft. Wie oft mussten wir hören, dass das ursächliche Ereignis, welches letztendlich zu einer Amputation führte, eigentlich nur eine kleine Verletzung am Fuß war. 

Auf folgende Ratschläge sollten Sie achten, damit Ihnen Ihre Füße erhalten bleiben:

  • nicht mehr rauchen
  • Inspektion der Füße mindestens einmal in der Woche
  • Waschen der Füße täglich, Einreiben mit Fettcreme
  • Temperatur des Waschwassers überprüfen, um Verbrühungen zu vermeiden
  • nie barfuss laufen
  • keine Sandalen mit Zehenriemen
  • Vorsicht und gute Auswahl neuer Schuhe
  • Füße nicht aufwärmen mit Heizkissen, Wärmflasche oder Ofen
  • regelmäßige Fußpflege (Feilen, Schleifen, nicht Schneiden)
  • Baumwollsocken

Wir bieten Ihnen spezielle Socken für Diabetiker. Sie sind an den entscheidenden Stellen, die stark belastet werden, besonders gut gepolstert.

Darüber hinaus gibt es spezielle Schuhe für Diabetiker. Sie sind im vorderen Bereich besonders weit geschnitten und haben eine besonders feste Sohle. Das Oberleder ist weich und geschmeidig.
Gönnen Sie sich diese kleinen Hilfen und lassen Sie sich von uns beraten.

Rauchen – Ihr schlimmster Feind!

Bereits nach wenigen Zügen an der Zigarette ist die Wirkung des Nikotins feststellbar: Puls und Blutdruck steigen an, die Arterien verengen sich und die Durchblutung der Haut ist herabgesetzt. Zudem fördert Rauchen die Entstehung einer Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) vor allem der Beine (sog. Raucherbein).

Aber auch noch weitere Krankheiten werden hauptsächlich durch das Rauchen verursacht; so zum Beispiel die chronische Bronchitis, eine Lungenüberblähung oder Bluthochdruck. Die im inhalierten Rauch enthaltenen Giftstoffe verteilen sich über die Blutbahn im ganzen Körper und können zu verschiedenen Arten von Krebs führen, beispielsweise in Mund und Rachen, in den Bronchien, in der Speiseröhre oder in der Blase. Zigaretten rauchen ist einer der aggressivsten Risikofaktoren für die Entstehung von Gefäßerkrankungen. Auch die Blutplättchen werden ungünstig beeinflusst und verklumpen.

Es gibt wohl kaum einen Raucher, der nicht weiß, dass er seiner Gesundheit schadet. Wer den Entschluss gefasst hat, mit dem Rauchen aufzuhören, kann es mit gutem Willen und der Hilfe von Freunden oder dem Arzt bestimmt schaffen.

Grenzwert: Besser keine als eine

Das können Sie tun, nein – das sollten Sie tun: Aufhören zu Rauchen!

Sofort und für immer. Die Verschlimmerung einer Durchblutungsstörung hängt fast immer auch mit dem Rauchen zusammen. Auch Zigaretten mit niedrigem Kondensat- und Nikotingehalt sind schädlich. Eine Beschränkung auf wenige Zigaretten (z. B. drei bis fünf) pro Tag nutzt gar nichts! Wer das "Aufhören" nicht alleine schafft, für den können Raucherentwöhnungskurse hilfreich sein, die von verschiedenen Institutionen angeboten werden. Der Wille zum Aufhören ist entscheidend!